FUSSBALL-OBERLIGA: SV Oberachern – SV Spielberg 2:5 – Konfuse Vorstellung

Deftige Heimniederlage: „Tag der offenen Tür“ in der Abwehr

Nur selten konnte sich der SV Oberachern (blaues Trikot) so in Szene setzen. Am Ende gab es eine deftige 2:5-Niederlage. (Foto: fis)

Achern-Oberachern (rm). 280 Zuschauer, davon gut die Hälfte aus dem Karlsbader Ortsteil, sahen einen auch in der Höhe verdienten Sieg des SV Spielberg, der nach dem dritten Dreier in Serie nun auf dem besten Weg ist, den schon weiter Ferne liegenden Klassenerhalt doch noch zu schaffen.Der SV Oberachern, der in dieser Saison schon 14 Mal zu Null spielte, veranstaltete über 90 Minuten lang einen „Tag der offenen Tür“ und lud den SV Spielberg zu den Gegentoren förmlich ein. Oberacherns Coach Mark Lerandy war hinterher restlos bedient: „Nach so einem ganz ganz schwachen Auftritt weiß ich nicht, was ich sagen soll.“
Dabei fing alles ganz gut an, denn schon nach fünf Minuten lagen die Achertäler mit 1:0 in Front. Im Anschluss an die erste Ecke wuchtete Kapitän Felix Armbruster den Ball per Kopf ins Gästegehäuse. Es war bereits das sechste Saisontor des Ex-Spielbergers. Nur drei Minuten später brachte Logan Kleffer den aufspringenden Ball nicht unter Kontrolle und Robin Müller donnerte das Spielgerät aus kurzer Distanz zum 1:1 unter die Latte. In der 12. Minute wurde die Oberacherner Hintermannschaft mit einem Pass in die Schnittstelle ausgehebelt und Jimmy Marton netzte zum 1:2 ein. Mit einer herrlichen Direktabnahme aus 18 Metern schaffte Nico Huber, an diesem Tag einer der wenigen Lichtblicke beim SVO, nach einer halben Stunde den 2:2 Ausgleich, doch gerade mal drei Minten später traf erneut Marton zum 2:3 Halbzeitstand.
Die Halbzeitansprache von Oberacherns Trainer Mark Lerandy fand bei seiner Mannschaft wohl kein richtiges Gehör, denn selbst einfache Zuspiele landeten beim Gegner. So war es nicht verwunderlich, dass Jimmy Marten mit seinem dritten Treffer an diesem Tag und Manuel Hasel binnen zwei Minuten gar auf 2:5 erhöhten (65./67.). Der SV Spielberg konnte schalten und walten wie er wollte und hätte gegen einen konfusen SV Oberachern am Ende sogar noch höher gewinnen können.

 

 

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